Kultur macht stark – Kunstprojekte mit Kindern

Seit 2013 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung Angebote der Kulturellen Bildung im außerschulischen Bereich, denn "Kultur macht stark". Über das Programm „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. setzt das Kulturzentrum Schlachthof seit September 2013 Angebote für Kinder und Jugendliche in Kassel um. Begleitet werden diese sog. Kulturwerkstätten von den Bündnispartnern Fasanenhofschule, Hort Fasanenhof, Wohnungsbaugenossenschaft 1889 eG und Nachbarschaftstreff Fasanenhof von Hand in Hand e. V. Die Angebote finden in der Fasanenhofschule, auf dem Aktivspielplatz, im Nachbarschaftstreff sowie an gewohnten und ungewohnten Orten in den Stadtteilen statt. Zu den themengeleiteten Kulturwerkstätten gehören auch gemeinsame Ausstellungsbesuche als wichtige Impulsgeber für das eigene künstlerische Tun.
Jeden Montag findet außerdem die Arbeitsgruppe Kunst im Nachmittagsbereich der Fasanenhofschule statt. Etwa 15 Kinder kommen freiwillig nach Schulschluss zusammen und arbeiten gemeinsam mit Künstler*innen zu verschiedenen Themen. Derzeit steht das Thema „Aufwach(s)en in Krisen“ im Fokus.

Abschlusspräsentation der Kulturwerkstätten am 25. September 2017

Am 25. September 2017 gibt es in der Zeit von 15 bis 18 Uhr verschiedenste Kinder-Kunstwerke aus den Kulturwerkstätten zu bestaunen ... mehr lesen

Aufwach(s)en in Krisen

Die neue Projektbroschüre zu unserem Projekt "Aufwach(s)en in Krisen" ist online. Viel Spaß beim Durchblättern!

Geheimnisse - Projektdokumentation 2016

Impressionen

Workshop „BUNT vertreibt Grau!“

In den Osterferien fand ein 4-tägiger Workshop auf dem Aktivspielplatz statt, an dem auch Kinder aus dem Hort der Fasanenhofschule teilgenommen haben. Nach dem langen Winter kam das Motto „BUNT vertreibt Grau“ genau richtig, um die Tristesse mit knalligen Farben zu vertreiben. Mit unglaublicher Kreativität und Begeisterung haben die Kinder die alten, verwitterten Bänke neu bemalt und die lieblosen Mülleimer mit fetzigen Motiven versehen. Außerdem wurden Steine zerklopft, angemalt und die Quelle auf dem Aktivspielplatz restauriert. Hinterher waren sich alle einig: Bunte Farben sorgen für gute Laune und machen das Leben angenehmer!

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Workshop „Versorgungskrisen und Nahrungsmittelknappheit“ 2017

Im März fand an drei Tagen ein Workshop mit dem Schwerpunktthema „Versorgungskrisen und Nahrungsmittelknappheit“ auf dem Aktivspielplatz statt. Die Kinder setzten sich auf spielerische und kreative Weise damit auseinander, welche Dimensionen diese Herausforderungen annehmen können. Beispielhaft wurden die Themen Wasser, Pflanzen und Nahrungssuche im Tierreich bearbeitet. So wurden unter anderem Keimlinge gezogen oder auch Futterhäuser für Vögel selbst zusammengebaut und fantasievoll gestaltet. Jede/r Teilnehmer*in durfte seine/ihre Werkstücke mit nach Hause nehmen.

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Workshop „Mehr als Müll“ 2016

Im Herbst 2016 fand ein mehrtägiger Workshop zum Thema „Mehr als Müll“ statt. Kinder aus der Kunstarbeitsgruppe und BesucherInnen vom Aktivspielplatz widmeten sich dem heterogenen Material „Müll“ aus verschiedensten Perspektiven und hatten vielfältige Ideen, vermeintlichen Abfallprodukten eine neue Bedeutung zu verleihen und Upcycling zu betreiben. Am Ende des Workshops ist eine ganze Reihe an beachtlichen Produkten und Kunstwerken entstanden.

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Der Quelle auf den Grund gehen

Die "Quelle" war ein lange verborgenes Objekt auf dem Aktivspielplatz. Angetrieben durch die Neugierde der Kids wurde im Rahmen des Oster- und des Sommerferienprogramms auf dem Gelände ein alter Brunnen freigelegt, was weitere Forschungen und Erkundungen anregte. Als nächstes versuchten die wissbegierigen Kinder und Jugendlichen offene Fragen zu klären, indem sie Angehörige und die angrenzende Nachbarschaft zur brachliegenden Quelle befragten sowie mit einem Besuch im Stadtarchiv verbanden.

In künstlerischer Zusammenarbeit im Rahmen der Kulturwerkstätten und unter Anleitung eines vierköpfigen KünstlerInnenteams konnten nicht nur der alte Brunnen freigelegt und wiederbelebt, sondern auch außergewöhnliche Fundstücke ausgegraben und in selbstgebauten Schaukästen in Szene gesetzt werden.

Mit der Ausgrabung des Brunnens wird der Spielplatz neben dem Element Luft - welches durch das spektakuläre Baumhaus symbolisiert wird - um das Element Wasser ergänzt.

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Werkschau „Geheime Orte – geheime Materialien“ 2015

Im Rahmen der Kooperation mit der Handarbeitsgruppe des Nachbarschaftshilfevereins Hand in Hand e. V. am Fasanenhof fand ein enger, generationenübergreifender Austausch statt. Gemeinsam wurden Verbindungen
geknüpft, Orte erkundet, Geschichten gesponnen und durch das Verrücken des Bekannten neue und andere Perspektiven gewonnen. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit wurden in einer Werkschau in den Räumen von Hand in Hand e. V. der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Ein Baumhaus für den Aktivspielplatz

Seit den Sommerferien 2014 hat der Aktivspielplatz Quellhofstraße ein neues Highlight zu bieten: Im Rahmen des Ferienprogramms wurde im Zusammenhang mit dem Förderprogramm "Kultur macht stark" unter Anleitung des Architekten Ulrich Bräuning sowie dem Gartenlandschaftsbauer Gunnar Seng gemeinsam mit den Kindern ein tolles Baumhaus errichtet. 

Nun haben die Kinder die Möglichkeit zu klettern, sich zu verstecken und zurückzuziehen oder einfach nur einen schönen Ausblick über das gesamte Gelände zu erhaschen. Mit dem Baumhaus unterstreicht der Aktivspielplatz Quellhofstraße seinen Anspruch, ein naturnaher, bewegungsanregender Bildungs- und Freizeitort für Kinder und Jugendliche in der Kasseler Nordstadt zu sein. 

Ein herzliches Dankeschön an alle UnterstützerInnen, die gute Kooperation mit den Jugend-, Umwelt-und Gartenamt und dem Liegenschaftsamt sowie dem Ortsbeirat von Nord Holland. 

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Workshop „Geheime Materialien“ 2013

Der Workshop fand an drei Tagen auf dem Aktivspielplatz statt. Es kamen 20 Kinder im Alter zwischen 5 und 16 Jahren. Zunächst standen Fragen wie "Was ist Material? Was ist offenes Material? Was ist geheimes Material? Ist die Tomate auch Material?" im Raum. Intensiv tasteten sich die Kinder an verschiedene Materialien heran, untersuchten die Beschaffenheit von diversen Materialien und bildeten Strukturen und Oberflächen mit Ton oder Stiften und Papier ab. Ein Besuch der Ausstellung im Fridericianum wurde als weiterer Impulsgeber für die eigenen Werke genutzt. Am dritten Tag des Workshops wurde die eigene Ausstellung aufgebaut und für Gäste eröffnet.

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