Drei innovative Prototypen präsentierten Studierende der Universität Kassel gemeinsam mit dem Schlachthof-Projekt „Rückenwind“ am 16. Juli. Die KI-Prototypen sollen den Arbeitsalltag im soziokulturellen Zentrum erleichtern. Die Veranstaltung markierte den erfolgreichen Abschluss eines Seminars, in dem Studierende des Fachgebiets Projektmanagement in der Digitalen Transformation (PMDT) maßgeschneiderte KI-Lösungen für die Herausforderungen des Kulturzentrums entwickelt hatten. Die vorgestellten Prototypen umfassten eine automatisierte Fördermittelsuche, eine digitale Prozessdokumentation sowie ein KI-gestütztes Informationssystem für Besucher*innen im Familienzentrum und der Sprachkursanmeldung. Die Präsentationen stießen auf großes Interesse und verdeutlichten das Potenzial von KI zur Entlastung der Mitarbeitenden. "Wir möchten mit diesen Entwicklungen unseren Mitarbeitenden perspektivisch wieder mehr Raum für unsere Kernaufgabe geben: die soziale Arbeit mit den Menschen, die bei uns Rat und Unterstützung suchen", erklärte Mirko Zapp, Geschäftsführer des Kulturzentrum Schlachthof. Die Veranstaltung bot neben den Projektpräsentationen auch Impulsvorträge und Raum für angeregte Diskussionen. Die Teilnehmenden hatten zudem die Möglichkeit, die Prototypen vor Ort zu testen. Das Projekt ist Teil von "Rückenwind³", gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus), und zielt darauf ab, KI-gestützte Lösungen in die Arbeitsprozesse des Kulturzentrums zu integrieren. Die gelungene Präsentation unterstrich den Mehrwert der Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis und demonstrierte eindrücklich, wie KI einen positiven Beitrag zur sozialen Arbeit leisten kann.