Tschilla – Werkstatt & Kultur

Du sprudelst vor Ideen, die Du schon immer einmal umsetzen wolltest? Du kannst etwas besonders gut und möchtest Dein Wissen mit anderen teilen? Du hast Lust, neue Menschen kennen zu lernen und gemeinsam mit ihnen etwas zu unternehmen? Dann komm ins Tschilla!
Das Kulturzentrum Schlachthof betreibt seit Mai 2022 einen Raum für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft im Schillerviertel - das Tschilla. Nach dem Motto “füreinander, voneinander und miteinander“ sind Anwohner*innen, Besucher*innen, Vereine oder Initiativen herzlich eingeladen, den Raum zu nutzen und ihre Ideen und Projekte dort umzusetzen oder die bestehenden Angebote zu besuchen. In den barrierefreien Räumlichkeiten gibt es eine Werkstatt und viel Platz für Workshops und Gespräche. Eine große Küche und Hochbeete im Hinterhof stehen ebenso zur Verfügung wie ein großer Raum für Kinder. Ob Repair- oder Sprach-Café, Kochgruppe oder Upcycling-Workshop, ob interkulturelle Kursangebote, Tanzgruppe oder Kinder-Malwerkstatt - im Tschilla finden gute Ideen ihren Platz. Kostenlos und für jede*n!

Freiwillige Helfer*innen sind jederzeit herzlich willkommen und können sich per E-Mail an tschilla@schlachthof-kassel.de wenden. Montags und dienstags gibt es von 13 bis 18 Uhr eine offene Sprechstunde.


Kinderzirkus NoRa

Sport als Mittel der Verständigung steht im Kinderzirkus NoRa im Mittelpunkt. Hier kommen Kinder mit und ohne Fluchterfahrung zusammen, um gemeinsam erste Erfahrungen in der Welt der Akrobatik zu sammeln.

Die Idee für den Zirkus NoRa entstand auf Initiative ukrainischer und ukrainisch-sprechender Menschen, die einen ehrenamtlichen Kinderzirkus ins Leben rufen wollten. Gemeinsam mit dem Kulturzentrum Schlachthof und dem Deutschen Kinderhilfswerk wird diese Idee nun im Tschilla umgesetzt.

Der Name „NoRa" steht für "No Racism" - also "Kein Rassismus". Das Projekt setzt sich aktiv für den Abbau von rassistischen Vorurteilen ein und schafft einen Ort der Begegnung und des Austauschs. Die Kinder haben die Möglichkeit das Programm im Zirkus mitzubestimmen und eigene Schwerpunkte zu setzen, welche Zirkusaktivitäten sie interessieren, sei es der Bau menschlicher Pyramiden oder die Kunst der Jonglage. Zwei erfahrene Sportlerinnen begleiten die Kinder dabei und geben ihnen wertvolle Tipps.
Darüber hinaus kann die körperliche Aktivierung das Wohlbefinden der Kinder verbessern und Kriegs- und Fluchterfahrungen in den Hintergrund rücken.

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Der Kinderzirkus NoRa wird gefördert durch das Deutsche Kinderhilfswerk.


Neue Hoffnung im Café Nadija

Nadija bedeutet „Hoffnung“ auf Ukrainisch. Das Café soll Menschen mit traumatisierenden Flucht- und Migrationserfahrungen eine positive Perspektive eröffnen.

Hier gibt es offene Beratungs- und Begegnungsangebote, in denen sie zur Ruhe kommen und Unterstützung für die Bewältigung alltäglicher Probleme finden können: von der Kita-Anmeldung bis zur Suche nach Therapieangeboten. Im Café Nadija steht den Teilnehmenden eine psychosoziale Beratung auf Ukrainisch zur Seite, die zu einer ersten Stabilisierung nach traumatisierenden Erfahrungen beiträgt.

Im geschützten Umfeld des Café Nadija können die Teilnehmenden neue Kontakte knüpfen, Selbstwirksamkeit erfahren und ihren Bewegungsradius erweitern: Das Tschilla steht ihnen als Werkstatt und Kulturraum mit Kreativ- und Bewegungsangeboten offen und lädt zum Mitgestalten ein.

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Das Café Nadija wird von der Deutschen Fernsehlotterie Stiftung gefördert.


Safer Space für ukrainische Flucht- und Kriegserfahrene

Der Safer Space bietet Menschen mit traumatisierenden Flucht- und Kriegserfahrungen aus der Ukraine einen Ort zum Ankommen. Dabei steht die Möglichkeit, über einschneidende Erfahrungen mit ukrainisch-sprechenden geschulten Personen ins Gespräch zu kommen, im Vordergrund.

Safer Space für ukrainische Flucht- und Kriegserfahrene

Der Safer Space bietet Menschen mit traumatisierenden Flucht- und Kriegserfahrungen aus der Ukraine einen Ort zum Ankommen. Dabei steht die Möglichkeit, über einschneidende Erfahrungen mit ukrainisch-sprechenden geschulten Personen ins Gespräch zu kommen, im Vordergrund. Neben dem Gesprächsangebot können Menschen im Safer Space an verschiedenen Bewegungs- und Kreativangeboten teilnehmen. Durch gemeinsame Spaziergänge in die umliegende Natur und den Stadtraum kann der Bewegungsradius der Teilnehmenden erhöht und das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl vor Ort gesteigert werden. In Begegnungsangeboten wie gemeinsamen Kochen werden Hemmschwellen abgebaut sowie Erfahrungen und Wissen geteilt. Mit niedrigschwelligen Angeboten wird die Gesundheitskompetenz der Teilnehmenden ganzheitlich gestärkt: durch Bewegung, Ernährung und nicht zuletzt Strategien zur Verbesserung der mentalen Gesundheit.

Der Safer Space für ukrainische Flucht- und Kriegstraumatisierte wird gefördert durch das Amt für Chancengleichheit der Stadt Kassel und das GKV-Programm „WIR fördern Gesundheit“.

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