BraVo – Beratung als Vorbereitung zur Integration 

Das Projekt BraVo – Beratung als Vorbereitung zur Integration wird gemeinsam mit der Outlaw Kassel gGmbH in den Stadtteilen Rothenditmold, Nordstadt und Bettenhausen durchgeführt. BraVo hat das Ziel, die Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgerinnen und -bürgern und deren Kindern unter 18 Jahren zu verbessern. Sie werden in niedrigschwelligen, kostenlosen Beratungsangeboten gestärkt, in Kassel stadt- oder stadtteilweite Hilfsangebote und Unterstützungsstrukturen wahrzunehmen.  Um die Kenntnisse bezogen auf die Lebenslagen und Bedürfnisse der Zielgruppen sowie die Themen Antiziganismus und Antidiskriminierung zu verbessern, führen wir Workshops durch, um Mitarbeitende öffentlicher Verwaltungen, Einrichtungen des regulären Hilfesystems oder Trägern der sozialen Arbeit vor Ort zu sensibilisieren.

Gemeinsam mit der Outlaw Kassel gGmbH bietet das Kulturzentrum Schlachthof in drei Stadtteilen Kassels Beratung für EU-Zugewanderte im Projekt BraVO an verschiedenen Standorten an. Die Menschen werden niedrigschwellig und kultursensibel bezogen auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten beraten.
Für wen ist das Angebot:
Alle EU-Bürger*innen, die neu nach Deutschland gekommen sind, finden Unterstützung bei Fragen zu:

  • Schulden
  • Kindergeld
  • Jobcenter
  • Arbeitsmarkt
  • Schule
  • Und vielem mehr

Sie haben als Institution oder Team Interesse an einer Fortbildung / einem Workshop zum Thema Antiziganismus / Antidiskriminierung?
Dann freuen wir uns auf ihren Anruf:
Anne Nagel
a.nagel@schlachthof-kassel.de
0561 220712 513

Das Projekt „Beratung als Vorbereitung zur Integration BraVo“ wird im Rahmen des Programms „EhAP Plus Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Zum Beratungsflyer von BraVo

Zum allgemeinen Flyer von BraVo
 

Logos der Kooperationspartner

Logos der Kooperationspartner


Akti(F) Plus - Beratung, Unterstützung und Stärkung von Familien

Das Projekt „Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ ist ein Angebot für Familien die von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Durch ein ganzheitliches Beratungs- und Unterstützungsangebot soll die Lebenssituation von Familien betrachtet und nachhaltig verbessert werden. Ziel ist es, den Familien ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen auf dem Weg hin zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe, auch auf dem Arbeitsmarkt.

Gemeinsam mit Outlaw Kassel und dem Frauentreff Brückenhof e.V. bietet das Kulturzentrum Schlachthof Akti(F) Plus an verschiedenen Standorten in sieben Stadtteilen Kassels an.

Die Familien werden niedrigschwellig und kultursensibel (d.h. bei Bedarf mit Unterstützung von Kulturvermittler*innen) beraten, unterstützt und gestärkt. Egal, ob Hilfe bei der Beantragung von Sozialleistungen benötigt wird, ob Berufsperspektiven herausgearbeitet werden oder ob ein Kontakt zu anderen lokalen Hilfsangeboten nötig ist. Die Familien werden bedarfsorientiert unterstützt.

Gruppenangebote

Ausflüge, Infoveranstaltungen, Gesprächsrunden oder auch gemeinsam kreativ werden und gemeinsam kochen – in vielfältigen Gruppenangeboten wird Raum für Austausch und gemeinsames Lernen geschaffen. Gezielt werden die Angebote in der Umgebung erkundet und die Vernetzung im Stadtteil gestärkt. Die Angebote werden entweder für Eltern oder für Eltern und Kinder gestaltet.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können Familien oder Personen in Kassel, die

  • mindestens ein Kind unter 25 Jahre haben,
  • SGB II oder SGB XII beziehen oder hierauf Anspruch haben
  • oder andere Sozialleistungen beziehen oder hierauf Anspruch haben, wie z.B. Kinderzuschlag oder Wohngeld

Wo findet es statt?

Akti(F) Plus findet in sieben Stadtteilen in Kassel statt. Auf diese Weise können die Familien im vertrauten Sozialraum beraten und unterstützt werden. Das Kulturzentrum Schlachthof wird in Rothenditmold, Nordstadt, Wesertor, Bettenhausen und Forstfeld tätig sein. Die weiteren Standorte, die Nordstadt, Oberzwehren und Helleböhn werden von Outlaw Kassel und dem Frauentreff Brückenhof betreut.

 

Das Projekt „Stärkung von Teilhabe und Arbeit für Familien - STAfF“ wird im Rahmen des Programms „Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


Projekt ElternChanceN - Elternbegleitung an Kasseler Grundschulen

In der Nordstadt und Bettenhausen werden Eltern beim Eintritt der Kinder in die Grundschule und dem Übergang zur 5. Klasse durch qualifizierte Elternbegleiter*innen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet.

Offene, kostenlose und ggf. auch mehrsprachige Angebote helfen direkt vor Ort beim Kennenlernen des deutschen Schulsystems. Eltern lernen die Formate von Vorschuluntersuchung, Vorlaufkurs, Vorklasse, Vorschulgruppe und der ersten Klasse kennen. Genauso werden die Unterschiede zwischen Haupt-, Real, Gesamtschule und Gymnasium erklärt und die Anmeldung in die weiterführende Schule unterstützt.
So wird Eltern der Einstieg in das Leben mit einem Grundschulkind bzw. 5-Klässlern erleichtert und viele Fragen zum Bildungswesen, dem Schulstandort, dem Ganztag oder der Förderung von Schulkindern beantwortet, z.B.

  • Fragen zur Beantragung von Bildung und Teilhabe;
  • wie der Unterricht gestaltet ist;
  • was das Kind sonst noch in der Schule alles lernt,
  • wie es nach der 4. Klasse weitergehen kann,
  • wie das Schulkind gut unterstützt werden kann.

Materialien in Leichter Sprache mit vielen Abbildungen werden zur Unterstützung entwickelt und helfen das Bildungssystem zu verstehen. Das Projekt ist auch eingebunden in die Qualitätsentwicklung des Ganztags zweier Grundschulen.

Das Projekt „Elternbegleitung an Kasseler Grundschulen“ wird im Rahmen des Programms „ElternChanceN - mit Elternbegleitung Familien stärken“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


Integrationskurs mit Kind

Wenn Sie einen Integrationskurs im Kulturzentrum Schlachthof besuchen möchten und ein Kind oder mehrere Kinder haben, die keinen Kitaplatz haben, dann geben sie dies bitte bei der Anmeldung an.                                                                                                                 

Wie Sie sich anmelden, erfahren Sie hier:

https://www.schlachthof-kassel.de/sprache/integrationskurse

Die Kinderbetreuung für Eltern im Integrationskurs sind in der Auferstehungskirche in unmittelbarer Nähe zu den Kursräumen im Phillip-Scheidemann-Haus. Die Räume sind vom Amt für Kindertagesbetreuung als kindgerechte Betreuungsräume anerkannt.

 

 


Gemeinwesenarbeit

Die Gemeinwesenarbeit in Kassel wird über ein Förderprogramm des Landes Hessen finanziert und an insgesamt vier Standorten angeboten. Das Kulturzentrum Schlachthof bietet Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen Wesertor, Nordstadt und im Schillerviertel an, in Oberzwehren wird die Gemeinwesenarbeit vom Frauentreff Brückenhof durchgeführt.

Ziel ist die Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen und immateriellen Bedingungen im Quartier unter maßgeblicher Einbeziehung der Menschen vor Ort. Gemeinwesenarbeit integriert die Bearbeitung individueller und struktureller Aspekte in sozialräumlicher Perspektive. Sie fördert Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne kollektiven Empowerments sowie den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Gemeinwesenarbeit ist somit immer Bildungsarbeit aber vor allem auch sozial- und lokalpolitisch ausgerichtet.

Gemeinwesenarbeit Wesertor

Stadtteilbüro Weserspitze, Weserstraße 40, 34125 Kassel

Johanna Hüppe, 0561 220712711, j.hueppe@schlachthof-kassel.de

Gemeinwesenarbeit Nord-Holland

Lisa Willkomm, 0561 220712712, l.willkomm@schlachthof-kassel.de

Gemeinwesenarbeit Schillerviertel

„Tschilla“ Werkstatt & Kultur, Sickingenstr. 7-9, 34117 Kassel

Marcus Göbel, 0176 77883746, m.göbel@schlachthof-kassel.de